Hochschule Reutlingen

Lehr- und Forschungszentrum Interaktive Materialien IMAT

Am Lehr- und Forschungszentrum IMAT am TEXOVERSUM FakultÀt Textil werden Werkstoffe und Produkte entwickelt, die aktiv mit Nutzern kommunizieren können. Das Team besteht aus Spezialisten aus den Bereichen Design, Verfahrenstechnik, Textiltechnologie, Maschinen-bau und Chemie und arbeitet interdisziplinÀr an Fragestellungen zu MobilitÀt, Leichtbau, FunktionalitÀt, Gesundheit, Sicherheit, Komfort, Umwelt und Recycling.

Forschungsschwerpunkte

Unsere Schwerpunkte umfassen die Verfahrens- und Produktentwicklung im Bereich von Smart Textiles; die Funktionalisierung von OberflĂ€chen; das Entwickeln von Verbundmaterialien und Formteilen; die Steuerung der Material- und Produktpersönlichkeit; die Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit im Hinblick auf Mensch-Maschinen-Schnittstellen. Sie lassen sich folgenden Oberthemen zuordnen:  

Leistungsspektrum

Die Dienstleistungen des IMAT umfassen individuell auf den Kunden zugeschnittene Angebote in den Bereichen QualitĂ€tsprĂŒfung, Produktkontrolle, Beratung, Gutachten und Schulung. Unser Leistungsspektrum an Industrie und Forschungspartner:

  • Öffentlich geförderte Forschung und Auftragsforschung
  • Wissenstransfer
  • Promotionen und kooperative Promotionen
  • Kooperative Entwicklungsprojekte im Rahmen der projektorientierten Lehre (POL)

Forschungsprojekte

Hier finden Sie einen spannenden Einblick in unsere Forschungsprojekte

 

Alle Forschungsprojekte

 

 

InBiO

Interaktive, biobasierte OberflĂ€chen fĂŒr das nutzerorientierte PKW Interieur  

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SuperCaps

Textile Superkondensatoren auf Basis von Kohlenstoffnanofaservliesen als flexible, leichte und robuste Energiespeicher 

 

MoTraScha

Entwicklung eines Sitzbezugs fĂŒr körperbehinderte Kinder, Jugendliche und junge Menschen inkl. der Entwicklung und Integration von Sensorik und Aktorik in die textile FlĂ€che 

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Der Bereich Smart Textiles gilt als Wachstumsmarkt. Bis 2021 sollen z.B. bereits 238 Mio. Smart Wearables produziert werden. Diese sind von einer geeigneten Energieversorgung abhĂ€ngig, die in der Regel durch konventionelle Batterien/Akkus sichergestellt wird. Superkondensatoren sind langlebige Energiespeicher, die u.a. dort eingesetzt werden wo Energie schnell gespeichert oder freigesetzt werden muss. Die Elektroden solcher Superkondensatoren können auch aus Carbon-Nanovliesen hergestellt werden. Davon ausgehend sollen textile, also flexible, Superkondensatoren entwickelt werden, die eine geeignete Integration von Energiequellen in ein Smart Textile erlauben, ohne dass auf konventionelle Batterien oder Akkus zurĂŒckgegriffen werden muss.   Energiespeicherung ist ein wichtiges Zukunftsthema. FĂŒr Wearables, sind textile Energiespeicher ein konsequenter Schritt zu einer stĂ€rkeren Integration von elektronischer Komponenten in ein Textil. Energiespeichernde Textilien sind aber auch fĂŒr andere Bereiche sehr interessant. Im Automotivebereich bspw. Ă€ndern sich mit der zunehmenden Elektrifizierung und dem autonomen Fahren die Nutzungsszenarien. Daraus ergeben sich neue Anforderung an das Interieur. Interieurtextilien werden zunehmend mit elektronischen Funktionen ausgestattet oder könnten als Energiespeicher interessant werden. Das Forschungsprojekt, beinhaltet die Entwicklung geeigneter Kohlefasernanovliese 
(Projektpartner DTNW), die Entwicklung geeigneter Separatorvliese und die Realisation textiler Superkondensatoren auf dieser Basis. Dabei ist die Herausforderung nicht nur das Realisieren möglichst leitsungsfĂ€higer Superkondesatoren, sondern auch die Übertragung in ein textiles Produkt. 

 

Mittelgeber: Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Energie

Laufzeit:       01.03.2021 - 28.02.2023

Ansprechpartner: Prof. Dr. Torsten Textor

 

InterdisziplinÀre Entwicklungsprojekte

Unsere Partner können Kooperative Entwicklungsprojekte (POL) im Rahmen des Masters durchfĂŒhren. Der dem IMAT angeschlossene Masterstudiengang richtet sich an Bachelor-Absolventen aus den Studienrichtungen Textil- und Bekleidungs-technologie, Design, Ingenieurwissenschaften, Informatik, Chemie und Verfahrenstechnik. Durch seine projekt- und forschungsorientierte Ausrichtung sollen interdisziplinĂ€res Denken gefördert, Synergien genutzt und fachliche Tiefe erzeugt werden. 

ALLE INTERDISZIPLINÄRE ENTWICKLUNGSPROJEKTE

FiLITE E-Scooter

Der Bedarf an flexiblen Lösungen in der MikromobilitĂ€t - also der "letzten Meile" vom ÖPNV zum Ziel - steigt. Bisherige E-Scooter werden jedoch hĂ€ufig als zu sperrig wahrgenommen. Im Fokus der interdisziplinĂ€ren Entwicklung von "FiLITE" standen faserbasierte Leichtbauprinzipien kombiniert mit generativem Design. 

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AMBILOOM(R) Acoustics

Auf Basis des patentierten DecoLux-Spezialgewebes der Fa. EttlinLux sollte ein Schallabsorbersystem entwickelt werden, das die schallabsorbierenden Eigenschaften eines technischen Textils (Akkustikvlies) mit der integrierten Ambientebeleuchtung kombiniert. Das System sollt modular und einfach an WĂ€nden anzubringen sein.

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Portable wind turbine for digital nomads

Wer als digitaler Nomade unabhĂ€ngig arbeitet, vor allem in einem Wohnmobil oder Van, braucht eine zuverlĂ€ssige Energieversorgung fĂŒr elektronische GerĂ€te. Solarenergie ist zwar eine gĂ€ngige Lösung fĂŒr die mobile Energieversorgung, ist aber aufgrund der variablen Wetterbedingungen nicht immer ideal. Genau hier setzt das Projekt an.

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Smarter Physiotherapeut

Bei der Rehabilitation von Schlaganfallpatienten mit HalbseitenlĂ€hmung können EMG-Daten eine Verbesserung der MuskelaktivitĂ€t aufzeigen und so die Physiotherapie optimieren. Um die Messung zu vereinfachen, wird ein Exosuit-KleidungsstĂŒck mit integrierten EMG-Sensoren entwickelt.

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Motion Tracking Glove

Im Falle einer Hemiparese, bedingt durch einen Schlaganfall, ist eine schnelle, regelmĂ€ĂŸige und intensive Physiotherapie geboten. Hier kann auch eine selbststĂ€ndige Therapie mithilfe von virtuellen Systemen als ErgĂ€nzung zur klassischen Therapie unterstĂŒtzend wirken. Es wurde eine Motion-Tracking-Lösung entwickelt, welche Bewegungen der Fingergelenke, sowie des Handgelenks erfassen kann.

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Motorradprotektoren

Heutige Weichschaumprotektoren in Motorradbekleidung sollen den Körper bei einem Sturz bestmöglich schĂŒtzen. Der neuartige Knieprotektor soll durch den Einsatz eines Faserverbundwerkstoffes hinsichtlich der Kraftverteilung einen Vorteil gegenĂŒber Schaumstoffprotektoren bzw. Hartschalen verschaffen. 

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Artificial Robot Skin

In Zusammenarbeit mit dem Binder ITZ wurde ein Demonstrator in Form einer Artificial Skin fĂŒr einen Roboterarm entwickelt werden, welche Textilien und Elektronik miteinander vereint. Sie soll die Funktion einer Schnittstelle fĂŒr den Sicherheitsbereich erfĂŒllen und bei Kollision bzw. BerĂŒhrung anhalten.

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Schlafmaske mit integrierten Funktionen

Mysleepmask stellt Schlafmasken zur Schmerzlinderung bei MigrĂ€ne und besserer SchlafqualitĂ€t auf Reisen durch Entspannung und KĂŒhlung her. Um weitere Zielgruppen anzusprechen, wurde die Maske weiterentwickelt, indem ein textiles KĂŒhlprodukt und ein tragbares Massagesystem integriert wurde. 

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MobilTIC

Menschen verbringen immer mehr Zeit an ihren Smartphones. FĂŒr den Ladevorgang unterwegs mĂŒssen schwere Powerbanks und Ladekabel mit verschiedenen AnschlĂŒssen mitgenommen werden. Induktives Laden und die Integrierbarkeit einer Ladestation in einem TextilstĂŒck ist die Lösung der Zukunft.

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